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Home >> Kino: Festivals > Berlinale 1999

Berlinale 1999

Die Berlinale 1999 ist gerade vorbei, die Bären und die Teddys und die Publikums- und die Kritikerpreise sind verteilt, und man kann den Blick wieder in die Dreidimensionalität schweifen lassen. Ab sofort sind die Kinos wieder kleiner, aber dafür nicht schon zwei Tage vorher ausverkauft; man muss keine Untertitel mehr lesen und braucht am Ende der Vorführung auch nicht mehr klatschen oder "Buh!" rufen.

Was bleibt? Ich kam auf einundvierzig Vorstellungen, das macht 39 lange Filme, zwei zusammengeworfene 40-Minüter und einen Sack voll Kurzfilme (also eine Kompilation und dann meist jeweils einen vorneweg). Einige Filme ließ ich trotz Kartenbesitz sausen, was ich normalerweise ein Unding finde, aber ich bin durch höhere Gewalt entschuldigt. Einmal war ich ganz profan zu müde ("The Real McCoy"), einmal stand ich am Ticketschalter und hatte blöderweise meinen Akkreditierungsausweis vergessen, also wieder ab nach Hause, währenddessen die Vorstellung ohne mich ablief ("Closed Country"), und ein drittes Mal kam ich schlicht zu spät, da technischeBerlinale Probleme die Aufführung des vorhergehenden Films verzögert hatten ("Buena Vista Social Club"); in den entscheidenden Momenten ist der Weg zwischen Delphi und Urania einfach zu weit. Sollte also jemand kein Ticket mehr bekommen haben wegen angeblicher "Ausverkauft"-Rückmeldung – sorry vielmals.

Und nächste Jahr bricht sich das Chaos auf dem Potsdamer Platz Bahn. Breiter, fetter, lauter, härter...

  

© fmp '98, Mail: judithgoebel@web.de; Letzte Änderung: Freitag, 25. Juni 2004