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Soundtracks
   
Ist der Film vorbei und der Heimweg erfolgreich zurückgelegt, vibriert daheim mittels
des Soundtracks noch die ein oder andere Szene nach.
Alle, die mit im Kino waren, setzen ein souveränes Lächeln auf, der Rest
schaut erschüttert und wundert sich, für was man alles Geld ausgeben kann.
Generell sind die Coenschen
CDs bislang keine Hit-Sammlungen, keine coole Wiederbelebung
verschütteter Fetenkracher. Viele der Stücke sind so soundtrackich, dass
sie
nur in Verbindung mit der Erinnerung an die Filmszene funktionieren.
Lediglich die Musik von "Oh, Brother..." hat sich zumindest in
Amiland zu einem echten Renner entwickelt (inklusive Konzert und dem sehr
erstaunlichen Konzertfilm "Down from the Mountain").
Völlig
schade ist, dass sich keinerlei Dialogausschnitte auf den CDs befinden;
etwas, was
ich, ehrlich gesagt, spätestens seit der "Pulp Fiction"-CD
richtig vermisse, und was sich bei Coen-Filmen doch wirklich lohnen würde.
Miller's Crossing
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Laufzeit: 28:05
min. (!)
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1. Opening Titles
2. Caspar Laid Out
3. A Man And His Hat
4. King Porter Stomp
5. The Long Way Around
6. Miller's Crossing
7. After Miller's Crossing
8. Running Wild
9. Rage of the Dane
10. All A You Whores
11. Nightmare In The Trophy Room
12. He Didn't Like His Friends
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13. Danny Boy
14. What Heart?
15. End Titles
16. Goodnight Sweetheart
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Steht unter dem Zeichen des
Haus-und-Hof-Komponisten Carter Burwell. Das eigentlich wunderschöne Hauptthema wird bis zur
Erschöpfung variiert – lässt sich also gut zur Vertonung eigener
Kurzfilm-Zyklen
verwenden.
Zwischendurch finden sich seltsame Aufnahmen der
Handlungszeit entsprechend ("King Porter Stomp" / "Running
Wild" / "Goodnight Sweetheart") und natürlich "Danny Boy". Früher
dachte man bei dem Lied an alte Iren-Herrlichkeit, heute sehe ich dauernd mit
Goldkrönchen bestickte Puschen vor mir...
Statt eines Booklets gibt's ein hauchdünnes Faltblatt mit Filmfotos,
davon einige aus Szenen, die im fertigen Film nicht mehr verwendet
wurden (gerade die tauchen aber bei Fernsehvorankündigungen immer
wieder gerne auf. Wir warten auf den Director's Cut). |

Fargo
/ Barton Fink
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Laufzeit: 43:16 min.
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FARGO
1. Fargo, North Dakota
2. Moose Lake
3. A Lot of Woe
4.Forced Entry
5. The Ozone
6. The Trooper's End
7. Chewing On It
8. Rubbernecking
9. Dance On The Sierra
10. The Mallard
11. Delivery
12. Bismark, North Dakota
13. Paul Bunyon
14.
The Eager Beaver
15. Brainerd, Minnesota
16. Safe Keeping
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BARTON FINK
17. Fade Out
18. Big Shoe
19. Love Theme
20. Barton In Shock
21. Typing Montage
22. The Box
23. Barton In Flames
24. Fade Out - The End
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Steht unter dem Zeichen des
Haus-und-Hof-Komponisten Carter Burwell. Das eigentlich wunderschöne Hauptthema wird bis zur
Erschöpfung variiert – lässt sich also gut zur Vertonung eigener
Kurzfilm-Zyklen .....äh...ja....
Zwei, drei Songs aus "Miller's Crossing" und drei, vier
Stücke von dieser CD zusammen auf einer Scheibe gepresst und ich
wäre weitaus glücklicher (und ca. 40 Mark reicher). |
The
Big Lebowski
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Laufzeit: 51:49 min.
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1.
Bob Dylan: The Man In Me
2. Captain Beefheart:
Her Eyes Are A Blue Million Miles
3.Elvis Costello: My Mood Swings
4. Yma Sumac: Ataypura
5. Piero Piccioni: Traffic Room
6. Nina Simone:
I Got It Bad And That Ain't Good
7. Moondog With Orchestra: Stamping Ground
8. Kenny Rogers & The First Edition: Just Drop In (To See What
Condition My Condition Is In)
9.
Meredith Monk: Walking Song
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10. "Glück das mir verblieb"
from the Opera "Die tote
Stadt"
11. Henry Mancini: Lujon
12. Gipsy Kings: Hotel California
13. Carter Burwell: Technopop
14: Townes Van Zandt:
Dead Flowers
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Der erste Soundtrack der Coens, bei dem sich die Titel klar
voneinander unterscheiden. Carter Burwell steuert nur noch ein
pro-forma-Stück (Nr. 13) bei, trotzdem wird er in den Hauptcredits noch als
einziger genannt. "We believe in nussin' " als
Technotextzeile ist dann
aber doch auch allerliebst.
Die CD ist eine sehr spannende
Mischung teils seltsamer, teils wunderschöner, teils beides
Stücke. Ich vermisse allerdings "Tumbeling Tumbleweed". Ansonsten
kann man sie fast komplett durchhören.
Was sonst noch fehlt, steht hier: http://www.schnitt.de
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O
Brother, Where Art Thou?
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Nachtrag: 03/2004: Gerade
gibt's diese CD bei 2001
für den Dumpingpreis von 6,99 EUR, jiiihaa! |
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Laufzeit: 60:37 min.
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(Merkt ihr was? Die Laufzeiten werden immer länger! Das lässt den
Schluss zu, dass "Blood Simple" und "Raising Arizona"
demnächst auf Doppel-CD erscheinen...Its the same old song....) |

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1.
James Carter and The Prisoners: Po Lazuras
2. Harry McClintock: Big Rock Candy Mountain
3. Norman Blake: You are my Sunshine
4. Alison Krauss: Down to The River To Pray
5. Soggy Bottom Boys Feat. Dan Tyminski:
I Am A Man Of Constant Sorrow
(radio station version)
6. Chris Thomas King: Hard Time Killing Floor Blues
7. Norman Blake: I Am A Man Of Constant Sorrow (instrumental)
8. The Whites: Keep On The Sunny Side
9. Gillian Welch / Alison Krauss: I'll Fly Away
10. G. Welch / A. Krauss / Emmylou Harris:
Didn't Leave Nobody But The
Baby
11.
Sarah, Hannah & Leah Peasall: In The Highways
12. The Cox Family: I'm Weary (Let Me Rest)
13. John Hartford: I Am A Man Of Constant Sorrow
(instrumental)
14. Ralph Stanley: O Death
15. Soggy Bottom Boys feat. Tim Blake Nelson: In
The Jailhouse Now
16. Soggy Bottom Boys feat. Dan Tyminski:
I Am A Man Of Constant
Sorrow (with band)
17. John Hartford: Indian War Whoop
18. Fairfield Four: Lonesome Valley
19. The Stanley Brothers: Angel Band |
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Die
CD, bei der einem fast jedes Stück die Socken auszieht: "You Are
My Sunshine" oder "Keep On The Sunny Side" klingen nach
christlichem Nachmittagscafé mit musikalischer Untermalung im
Gemeindezentrum. Dafür sind "Constant Sorrow" und "In
The Jailhouse" einfach grandios, und Tim Blake Nelson ist ein Held.
Die CD ist ein echtes Schmuckstück; von außen eitel Plastik entpuppt
sie sich als Miniatur-Nachbildung einer ehrwürdigen Vinylscheibe,
frisch aus der Dose gepresst. Das Booklet ist ein kleines Heftchen voller ganzganz kleiner
Buchstaben und liebevoller Photographien im Stil alter Fotoalben, die
Interpreten von ausgesuchter Dubiosität. Prompt haben sie aus dem
Ganzen eine Tournee nebst Filmaufzeichnung gemacht: "Down from
the Mountain". Ich hab's auch erst geglaubt, nachdem ich's
gesehen hatte.
Den Soggy Bottom Boys sollten
gerechterweise ähnliche Verehrungsrituale wie den Leningrad Cowboys
zuteil werden.
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