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Buena Vista Social Club
Wenn dieser Film nicht den kubanischen Tourismus ankurbelt, weiß ich auch
nicht weiter. Wahrscheinlich geht es den Zuschauern mit Kuba wie den
Charaktergesichtsträgern in New York: Sie begutachten nordamerikanische Skurrilitäten
und können nur noch murmeln: "Ist das schön, ist das schön."
Jou, geht uns auch so, deshalb sitzen wir demnächst im Flieger nach Fidel-Land, hören
seine Heimatlieder, schmauchen der Welt fettste Zigarren, bewundern wunderschöne Autos,
stolpern durch liebenswerte Architektur und schwelgen in einem Farbenrausch, für den man
keine Drogen mehr einwerfen muss. Und ich hoffe für Wim Wenders, dass das nicht nur der
Leistung seines Kopierwerks zuzuschreiben ist. Sonst hau ich ihm auf seine DigiBeta.
Das einzige, was ab und zu in dem Film stört, ist Ry Cooder.
4 Punkte - Kritik von Judith Göbel

Regie: Wim Wenders
Kamera: Jörg Widmer, Theo Bierkens, Robby Müller, Birgit Hillenius.;
Länge: 105 min.
BRD / USA / Kuba 1999
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