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Cast Away – Verschollen
Normalerweise stelle ich mir diese Frage nicht.
Aber am Ende des Films dann doch: Was will uns der Autor damit sagen?
Ist
es: "Ich kann mich nicht entscheiden, was ich eigentlich meine"?
Ist es: "Zivilisation ist anstrengend, aber die einsame Insel macht auch nicht glücklich"?
Ist es: "Einsame Insel ist anstrengend, aber die Zivilisation macht
auch nicht glücklich"? Ist es: "Du musst loslassen können (wahlweise
Mann / Frau / Insel / FedEx-Pakete / Volleybälle)"?
Fassen wir zusammen:
Zivilisation ist anstrengend, weil: dauernd Termine bei den Russen und die
Gattin bleibt alleine; einsame Insel ist scheiße, weil: nur Felsen und
Kokosnüsse und die wollen einem alle wehtun, die Korallen auch und
das Meer ist wild und böse; Zivilisation ist dann aber doch wieder schön, weil
man
jetzt endlich wieder an der (verlorenen) Liebe leiden kann statt an
Schnittwunden, der Wagen ist noch heile und irgendwo da draußen lauert
schon die nächste Schöne.
Das will uns der Film sagen: "Es gibt kein
Bier auf Hawaii, es gibt kein Bier, drum bleim wa hier..." Na dann, prost.
3 Punkte - Kritik von Judith Göbel

Regie: Robert Zemeckis
Buch: William Broyles jr.
Kamera: Don Burgess
Besetzung: Tom Hanks (Insel), Helen Hunt (Palme), Christopher North, Lary
White
Länge: 114 min.
USA 2000
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