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Harry Potter und der Stein der Weisen
Nö, ich schreib jetzt nix über den Hype, der da abgezogen wird, und warum auch alle Erwachsenen glauben, in einen netten, aber belanglosen Film stürmen zu müssen. Nö, mach ich nicht. Ich hab auch das Buch nicht gelesen
– vielleicht tu ich's noch, wenn der Winter so eklig nass und kalt bleibt und ich meine Tage endgültig lieber im Bett verbringe als mich der Unbill des Lebens auszusetzen. Deshalb gibt's auch keinen Vergleich zwischen Buch und Film
– gäb's sowieso nicht, aber ich erwähn's nur noch mal.
Was mich bei dem Film aber faszinierte, war diese geballte Dichte an englischem Staraufkommen bis in die Nebenrollen und davon eben noch die spannenden Exemplare, d.h. die mit ausgeprägtem Hang zur Exzentrik. Da kann ich nur ehrfürchtig in die Knie sinken und dem verschrobenen Inselvölkchen zurufen: "OK, macht ein nationales Ereignis draus; ist allemal besser als Fußball." Und ich darf mich dafür statt an tapferen Zauberlehrlingen lieber an Alan Rickman und Maggie Smith und John Cleese und Robbie Coltrane und
Ian Hart und und und erfreuen. Geschenkt.
Lara Croft für Minderjährige.
3 Punkte - Kritik von
Judith Göbel
OF: Harry Potter And The Philosopher's Stone
Regie: Chris Columbus
Buch: Steve Kloves
Kamera: John Seale
Besetzung: Daniel Radcliffe (Harry), Rupert Grint (Ron Weasley), Emma Watson
(Hermine Granger);
Länge: 152 min.
GB / USA 2000
Offizielle Webseite: http://harrypotter.warnerbros.co.uk
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