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Im Bann des Jade-Skorpions
Woody Allens Jahresbeitrag 2001 und wieder hat er's fein gemacht. Allein auf so einen archaischen Filmtitel muss man erstmal kommen. Da braucht er noch keinen einzigen Frame gedreht zu haben
– schon meldet sich der hirninterne Filmjäger und geht auf Assoziationsfang. Was das alles für Folgen haben kann: Als nächstes kommen dann Filmtitel wie "Marsmädchen, geraubt und geschändet" oder "Barbarella jagt Frankenstein" raus. Da muss man sich jetzt schon fürchten.
Ein geeigneter Film übrigens, sich in die rechte Augenbraue von Helen Hunt zu verknallen, keine wird energischer hochgezogen
– und die Frau KANN sauer gucken.
Solche Filme dreht Allen nur deshalb, um sich langgehegte Wünsche zu erfüllen: Also aussehen wie Bogart, die harten Frauen weich kriegen und dabei die Vamps lässig links liegen lassen (können). Sehr egoistisch eigentlich, aber dafür bekommen wir ein paar Pointen, die das Leben weiterschreibt: In der Zeitung stand, dass sich irgendein Berufsverband beschwert hat, weil Hypnose so gar nicht funktionieren würde. Man lernt halt nie aus.
4 Punkte - Kritik von
Judith Göbel
OF: The Curse Of The Jade Scorpion
Regie, Buch: Woody Allen
Kamera: Zhao Fei
Besetzung: Woody Allen (CW Biggs), Helen Hunt (Betty Fitzgerald), Dan Akroyd
(Chris Magruder), Wallace Shawn, Charlize Theron;
Länge: 102 min.
USA 2001
siehe auch:
- Celebrity
- Schmulspurganoven
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