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Home >> Kino: Filme > Rushmore

Rushmore

Hier haben wir endlich einen Helden. Einen echten. Einen tapferen. Einen unbeugsamen, verstockten, stoischen, albernen, lügenden, genialen, enervierenden, rigorosen, ganz und gar liebenswerten Helden. Lobt und preiset seinen Schauspieler, dem wir fürderhin alles abnehmen werden, nur nicht dass er fünfzehn ist. Allerdings macht dieser Punkt in dem ganzen absurden Gefüge auch keinen Unterschied mehr. Das ist voller kleiner Liebenswertigkeiten und gänzlich seltsam.

Anscheinend zu seltsam für Leute, die sich nicht trauen, um 23 Uhr in Mikrokinos zu schlurfen. So bekam ich nahezu eine Privatvorstellung, was zwar für mich angenehm ist, aber auch irgendwie schade für den Film. Also, wenn ihr ihn euch schon nicht im Breitwandformat anschauen wollt, holt ihn euch wenigstens beizeiten auf Video!

Sehr knuffig.

4 Punkte - Kritik von Judith Göbel

Regie: Wes Anderson
Buch: Wes Anderson, Owen Wilson
Kamera: Robert Yeoman
Besetzung: Jason Schwartzman (Max Fisher), Bill Murray (Herman Blume), Olivia Williams (Rosemary Cross), Seymour Cassel, Brian Cox
Länge: 93 min.
USA 2000
Vom selben Regisseur: The Royal Tenenbaums

  

© fmp '98, Mail: judithgoebel@web.de; Letzte Änderung: Donnerstag, 12. August 2004