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Aktion
Sorgenkino - Der Kinotest
Weil Kino nun mal mehr ist als
schon wieder mit Sixpack und Nüsschen vorm Fernseher rumzulungern,
gibt es hier die äußerst hilfreiche Rubrik, in welchen Sälen Filme
noch Kino sein dürfen oder wo man mit Sixpack und Nüsschen vor der
Glotze dann doch besser bedient ist.
Der Kinotest gilt für Frankfurt und Marburg, weil ich da am häufigsten bin; wer
Ergänzungen beisteuern will, bitte mailden.

Frankfurt
Berger-Kinos
(Berger Straße)
Stand Ende August 2004: Gerade dem übervollen Museumsuferfest entronnen,
flüchten wir ins Kino. Viel los ist nicht, weshalb wir uns auf Platz für
Füße, Arme und Bier freuen. Leider ist die Kassiererin zwar nett, doch
wurden meine "Besetzungswünsche" (die wie immer "vierte
Reihe von VORNE" lauten) ignoriert. Zusätzlich wurde die Mehrheit
der Besucher in einer einzigen Reihe platziert – und damit wird es eng:
Die Nachbarn versuchen dauernd ihr Bier auf meinem Knie abzustellen und
ich bin von Ellbogen eingekeilt – DAS IST NICHT SCHÖN !!!
Großes Kino: 200 Plätze
Kleines Kino: 100 Plätze
Eintritt: "vorne" 7,50 EUR, hinten 8,50 EUR

Cinema
(Roßmarkt, Nähe Hauptwache)
Hat nach längerer Schließung wieder geöffnet und ist bietet jetzt ein
ausgewähltes Arthouse-Programm. Werbung wird keine gezeigt, nur einige
Trailer.
Ein großer Saal und zwei kleine Kisten werden von einer winzigen
Popcornausgabe zusammengehalten. Der große Saal ist großartig, die
kleineren bereiten mir Unbehagen. Normalerweise zahlt man 8 EUR, der Preis
kann aber durch Kinotage und Fünferkarten (die auch für die Harmonie
gelten) gedrückt werden. Grundsätzlich mal zu loben, das Ganze!

CineStar Metropolis
(ehemaliges Volksbildungsheim am Eschenheimer Turm)
http://www.cinestar.de/html/site.php?pgID=17&cityID=15
Der Eingang ist etwas unübersichtlich. Ich versuche regelmäßig durch
die mittlere Tür zu kommen und dotze mir immer die Nase an. Wenn man dann aber erst einmal die richtige Treppe erwischt hat, wird es recht schön und
viel groß. Einziges Übel sind die Getränketheken vor dem Kartenabreiß-Bereich: Das Personal hat ein minimalistisches
Servicebewusstsein. Für Vielgucker gibt's eine verbilligte Fünferkarte und ab und an
kostensparende Sonderaktionen – also immer schön Augen und Ohren offen
halten: Gutes kann so einfach sein. Laut Webseite gibt es in jedem Saal auch "20% Kuschelbänke".
Viel Spaß beim Rechnen:
Kino 1: 275 Plätze, 2
Rolliplätze, Leinwand: 18,5 x 8 m
Kino 2: 183 Plätze,
Leinwand: 12,5 x 6,5 m
Kino 3: 283 Plätze,
Leinwand: 18,5 x 8 m
Kino 4: 122 Plätze, 1
Rolliplatz, Leinwand: 10 x 5,5
Kino 5: 655 Plätze, 4
Rolliplätze, Leinwand: 25 x 12 m
Kino 6: 651
Plätze, 5 Rolliplätze, Leinwand: 25 x 12 m
Kino 7: 121 Plätze, 1
Rolliplatz, Leinwand: 10 x 5,5
Kino 8: 357 Plätze, 2
Rolliplätze, Leinwand: 18,5 x 8,5 m
Kino 9: 350 Plätze, 2
Rolliplätze, Leinwand: 19 x 8,5 m
Kino 10: 152 Plätze,
Leinwand: 13 x 6,5 m
Kino 11: 201 Plätze, 1
Rolliplatz, Leinwand: 14 x 7 m
Kino 12: 187
Plätze, 1 Rolliplatz, Leinwand: 14 x 7 m

Eldorado
(Schäfergasse)
Bei "Der mit dem Wolf tanzt"
saß ich füllungsbedingt (das Kino, nicht ich) in der ersten Reihe, habe
seitdem Haltungsschäden. Bei genauerer Prüfung stellte sich heraus, dass
die Verrenkungen daher rühren, dass die Leinwand auf die Augenhöhe der Balkonhocker
ausgerichtet ist.
Das Eldorado gehört außerdem zwar
zum Konglomerat der menschenverachtenden E-Kino-Bande (obwohl's in
einer ganz anderen Ecke sitzt), grundsätzlich aber sehr nett ist
– auch, weil man als Studi Ermäßigung bekommt.

E-Kinos (Hauptwache)
 
Montag und Donnerstag sind Kinotag. Das war
der positive Teil. Jetzt kommt die Wahrheit: Die E-Kinos sind die
Ausgeburt eines durchgeknallten Wissenschaftlers, der mit menschlichen
Abgründen Experimente macht. Wir sind sein namenloses Material, auf
das er nur hämisch lachend seinen Geifer abtropft. So werden wir bereits vor Beginn
des Films mit Existenzängsten konfrontiert: Ein überfüllter Vorraum mit überlasteten Kassenstellen und unfreundlichen
KassiererInnen mischt sich mit Siff und
Panikattacken durch Erstickungsanfälle zu einer ausgewachsenen
Massenpsychose. Kein Wunder, dass alle rumrennen wie Zombie-Teletubbies.
An der Kasse muss man höllisch aufpassen, dass man die richtige Karte
kriegt; Karten werden nur auf die gewünschte Reihe ausgestellt, nicht
für den Platz – sind also komplett sinnlos.
Die VerkäuferInnen sind schwer von Begriff. Wenn man Mitte, sagen wir
mal, fünfte Reihe sitzen will, muss man’s genau erklären. "Mitte" heißt
bei denen "letzte Reihe" und dann darf man sehen, ob man davon
die Mitte erwischt. Wenn man denn überhaupt dazu kommt, seine Wünsche zu
äußern. Normalerweise ist man auf Gedeih und Verderb dazu verdonnert, zu
nehmen was man kriegt – da wird nicht erst groß gefragt.
Gastkommentator H. aus F. möchte übrigens noch darauf hingewiesen haben,
dass in den E-Kinos nie die Gefahr besteht, einsam in der Kinoschachtel hocken zu müssen, da immer ein paar
cinephile Nagetiere durchs Dunkel huschen würden. Solange sie mir nicht am Popcorn zuppeln...
Elysee 1

Eines der größeren Exemplare der E-Kinos. Der Raum ist breiter als tief,
was dazu führt, dass man relativ schnell am Rand der Leinwand landet und
der Film dann bizarr verzerrt ausschaut. Das hat seinen ganz eigenen Reiz
– aber das hat Husten auch. Sitzreihen steigen nach hinten steil an, von
daher gute Sicht auf die wie auch immer geformte Leinwand. Erreichbar
über einen Fahrstuhl, der Grundlage vieler fieser Horrorstreifen werden
könnte. Flucht nur über eine endlose Treppe möglich (wenn man sich
nicht verläuft).
Esplanade 2

Schuhschachtel-Kino Größe 4 ½. Folgen Sie der steilen Treppe in den
Keller, dann rechts, erneut eine Treppe, dann direkt in die vierte Reihe
fallen lassen. Setzen Sie sich etwas nach links, von dort können Sie
direkt auf die Mitte
der Leinwand blicken. Wenn Sie Glück haben, hockt der Sitzriese nicht
vor Ihnen, sondern in den fünf Reihen dahinter. Passen Sie ansonsten auf,
dass Sie nicht am Boden festkleben (wird nur nach Erdbeben geputzt). Neun
Reihen á
sieben Klemmplätze.
Esprit 1

Schachtelkino-Prototyp. Höchstens sechs sehr enge Reihen á acht Leute,
winzige Leinwand. Reihe drei kann man überleben, wenn niemand vor einem
sitzt. In der ersten Reihe klebt man mit der Nase an der Leinwand, die ist
übrigens nur Bettlaken-groß. Da keine Musik als Pausenfüller läuft,
hat man das Gefühl, von allen (Kinovorführern) verlassen zu sein;
hoffentlich ist das Bild scharf, bevor der Typ sein Kämmerchen verlässt,
sonst ist Sense.
Europa

Großes Kino, alle Plätze auf einer Ebene. Nach Teeny-Filmen liegt
penetranter Kaugummi-Geruch in der Luft, und man will gar nicht wissen,
was das alles ist, was sich so unter der Schuhsohle ansammelt. Trumpft mit
fetten Sound auf; bis Reihe zehn besteht die Möglichkeit, taub zu werden.

Harmonie/Kleine Harmonie (Sachsenhausen)
Endlich hab ich's mal wieder nach langer langer Zeit in den großen Saal
geschafft. Ja, mein Gedächtnis hat mich nicht getäuscht: Es ist immer
noch wunderschön, hat immer noch eine Empore und besticht immer noch
durch exquisite Filmauswahl. Fazit: Man sollte einfach öfter reingehen!
Das kleine Kino hingegen ist, glaube ich, immer noch klein.

Kommunales Kino
(im Filmmuseum
/ Sachsenhäuser Museumsufer)
http://www.deutsches-filmmuseum.de/
Mittelgrosses Kino mit ca. 130 Plätzen. Wechselndes wunderschönes
Programm und einziger Ort mit einer Wurlitzer-Kinoorgel. Unverzichtbarer
Bestandteil für verkümmernde Filmhormone. Leider nicht besonders hübsch
und ohne jegliche Nahrungsversorgungsstelle; das Café daneben hat abends
leider zu. Schont den Geldbeutel (Studiausweis oder Rentenbescheid nicht
vergessen) und ist auch für Rollis über den Nebeneingang erreichbar.
Werbung gibt's schon mal garnicht.

mal seh'n
(Adlerflychtstraße)

www.malsehnkino.de/index.htm
Kleines unabhängiges Kino, ca. 60 Sitze, luftiger, hoher Raum, große
Leinwand. Mit angeschlossener Kneipe zum Versacken. Zeigt seltsame Filme und komische
Reihen inklusive Videosessions (z.B. Emma Peel-Abend, schluck).
Erstaunlich und unverzichtbar. War nach langer Zeit mal wieder da und bin
wieder restlos begeistert.

Orfeo's Erben
(Hamburger Allee)
Kleines Kino mit sehr großen, sehr weichen Sitzen und geräumigen
Reihen. Keine Werbung, aber ein Vorfilm. Recht teure Preise (8 EUR). Mit
angeschlossenem Resto, wo’s auch nicht billig ist. Zeigt aber
Filme jenseits des gängigen Geschmacks und rare Originalfassungen und ist
deshalb wertvolles Kulturgut. Mit Zehnerkarte ist der Preis drückbar.

Turmkinos
(neben Eschenheimer Turm)
Hier finden angeblich sieben Säle Platz. Die Definition des Wortes "Saal" ist allerdings
noch ungeklärt. In einigen bin ich schon drin gewesen, verwechsle sie
aber immer wieder oder streiche sie augenblicklich aus dem Gedächtnis.
Merkenswert ist vor allem, dass in den Turm-Kinos die
Originalfassungen aktueller englisch- und türkischsprachiger Highlights
laufen (yeah und güllegülle!). Wer sich
mangels Alternativen also schon in Kommerzkacke flüchten muss, kann sich
zur Beruhigung des Intellektuellen-Anspruchs mit einem
"OF"-Zertifikat trösten.
Turm 1
Groß, angenehm und rot. Über eine Treppe um die Ecke zu ereichen.
Gibt nichts Negatives drüber zu sagen. 548 Plätze, Leinwand: 11,00 m x 6,20 m.
Turm 7

Sehr breit. Hat eine enorme Anzahl an Pärchensitzen. Das heißt, wenn nichts los ist, kann man sich sofagleich
hinfläzen. Seltsamerweise ist ab der ca. dritten Reihe der Platz zum
davorliegenden Stuhl derartig minimal, dass alle, deren Beinlänge
dreißig Zentimeter überschreitet, in bitterliches Weinen ausbrechen oder
dem Vordermann den Kopf wegtreten werden. Die hinführende Treppe hat Ballsaal-Ausmaße, fehlen nur der
rote Teppich zum Herunterschreiten und die devoten Diener mit der
Häppchenplatte. 270 Plätze.
Das waren die beiden größten Säle, der popelige Rest verteilt sich wie
folgt:
Kino 2: 90 Plätze, Leinwand: 3,80 m x 2,10 m
Kino 3: 81 Plätze,
Leinwand: 3,20 m x 2,00 m
Kino 4: 50 Plätze,
Leinwand: 3,20 m x 2,00 m
Kino 5: 68 Plätze,
Leinwand: 3,20 m x 2,00 m
Kino 6: 62 Plätze,
Leinwand: 3,20 m x 2,00 m

Zeil-Kinos
(auffer Zeil)
?
Stand 15.September 2004: Gerade habe ich aus der Frankfurter Rundschau
erfahren, dass die Zeilkinos dichtgemacht haben. Der Brandschutz hatte
wohl einiges zu bemängeln. Meine Trauer hält sich in Grenzen.
Aus nostalgischen Gründen hier noch die letzten Bewertungen (können bei
Bedarf reanimiert werden, falls der Schachtel-Schuppen wieder aufmacht):
"Zwischendurch hatte ich mal
die Hoffnung, sie würden nicht mehr existieren, doch – schluchz – sie
sind noch da und zeigen mit ähnlicher Siffdichte und
Schachtelfanatismus den selben Krempel wie die E-Kinos. Igitt.
Gastkommentator H. aus F. möchte übrigens noch darauf hingewiesen haben, dass
die Trendsportart "Kino-Hopping" in den Zeil-Kinos problemlos ausgeübt werden kann. Wer also die nötigen Nerven aus Stahl
besitzt, sich alle Filme auf einmal anzutun, die dort laufen, kann sich
hier den gewünschten Kick holen. Wie bei allem, was kickt, werden die
üblen Nebenwirkungen auf alle Fälle und völlig überraschend eintreten.
Gastkommentatorin Viktualia L. möchte hingegen darauf hinweisen, dass
zumindest die Kinos 5 und 6 ihre Lieblingskinos sind, weil sie auf
kuschelige Bonsairäume steht (20 bzw. 35 Plätze). Vielleicht gibt's ja doch
noch Hoffnung."

Marburg
Cafe Trauma-Kino
(G-Werk, Afföller)
?
www.cafe-trauma.de
Nach dem Umzug des Cafe Trauma bin ich nicht mehr im dortigen Kino
gewesen. Ich denke mal, dass es nicht schlechter geworden ist. Generell zu
loben ist das Programm, weswegen wir den Betreibern weiterhin viel Glück
und Erfolg wünschen. Ich guck demnächst mal wieder vorbei.

Biegenstraßen-Kinos

Macht im Sommer immer Sommerpause, weil dann die Massen nur ins gegenüber
liegende Cineplex strömen. Ab und an laufen Frauen- und
Schwulenfilmreihen, und es wäre schön, wenn sie - trotz aller Mängel -
noch eine Weile bestehen bleiben würden.
Studio
Über Treppe erreichbar, nach hinten ansteigend. 170
Sitze. Das Kino, in dem ich mir im Sommer eine Erkältung geholt habe.
Capitol
Das größte der Vier. 238 Sitze, wobei die
fünfte Reihe von vorne immer für mich reserviert sein sollte.
Cinema
Mittlere Größe. 69 neue, angeblich "pflaumenfarbene" Sitze.
Für kleine Leute nicht wirklich geeignet, weil's sich kaum über die
Lehne des Vorsitzers blicken lässt. Da die Sitzreihen auch auf relativ
gleicher Höhe verlaufen, ist die Installation der neuen Sessel zumindest
in diesem Kino ein echter Griff ins Klo. Wirklich bequem sind sie auch nicht.
Edison
Kleinstkino. Nur erträglich, wenn man fast alleine drin sitzt. Von der
zweiten Reihe aus hat man einen guten Blick.

Cineplex
(Biegenstraße)
http://www.cineplex.de
Hübsche Kinosäle mit interessanten Lampen hinterlassen keinen
Schachtelkino-Effekt und becircen mich mit bequemen Sitzen, großen
Leinwänden und guter Sicht. Die Tonqualität hat
manchmal arge Probleme, was einen schon mal den Film versauen kann, wenn
die Beschallung auf einen einzelnen Lautsprecher in der Mitte reduziert
wird, wo einem doch die Chose eigentlich kräftig um die Ohren fliegen
sollte.
Das Cineplex ist trotz regelmäßig kaputter Zubringerbrücke ein echter
hinterhessischer
Renner. Das führt dazu, dass man am Wochenende zur Hauptzeit besser nicht
hingeht. Zwar haben alle Kassen offen, doch drängeln sich die Massen
unsortiert durchs Foyer und wenn man Pech hat, steht man aus Versehen in
der Schlange fürs Popcorn.
Preise zwischen 6,- und 8,50 EUR,
Montag ist Kinotag, dann 4,- bzw. 5,- EUR. Bei Überlänge mind. 0,50 EUR
Aufschlag. Die billige Parkettabteilung hört leider schon bei der fünften Reihe auf.
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Kino 1: 230 Plätze
Kino 2: 230 Plätze
Kino 3: 133 Plätze
Kino 4: 457 Plätze |
Kino 5: 160 Plätze
Kino 6: 352 Plätze
Kino 7: 142 Plätze
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Filmkunsttheater im Steinweg
Die Kinos liegen am Rand der Oberstadt und gewinnen regelmäßig
Preise für ihr Kinoprogramm. Der Betreiber ist Stanley Kubrick-Junkie und
lässt schon mal in Endlosschleife "2001 - Odyssee im Weltraum"
laufen...
Die Palette ist über die
linke Treppe zu erreichen, Atelier und Kammer über die rechte. Die
jeweilige Kassiererin hockt in einem winzigen Glaskabuff und ist auch für
die Ausgabe lebenswichtiger Nahrungsmittel zuständig. Wer allerdings mehr
will als Bier, Chips oder Schokolade, muss es einschmuggeln.
Atelier   
Hassobjekt. Eines der schlimmsten Kinos, das ich kenne. Klein, eng und die
Reihen fallen tatsächlich nach hinten ab, völlig unbequem, Leinwand
verdient den Namen nicht. Das Atelier ist eine Drohung für alle Filme:
"Wenn du nicht genügend Zuschauer anziehst, kommst du ins
Atelier!" – "Wimmer". Das Dumme ist nur: Manchmal muss
man doch rein, da solche Filme eben schnell aus den großen Sälen
verschwinden. Trotzdem: Dient als das beste Argument für den Bau von
Cineplexen.
Kammer

Recht groß und bequem (ca. 190 Sitze). Das einzig Nervige, was sich hierüber sagen lässt, sind die blendenden Notausgang-
und Toiletten-Schilder. Sicht im vollen Kino schnell weg. Rot und samtig.
Wird geadelt durch recht häufige Besuche von Filmemachern (Regisseuren,
Kameraleuten, etc.) .
Palette
Mittelgroß, schnell dicke Luft. Über steile Treppe zu erreichen, Regelmäßig prüfen Besucher den
Notausgang, weil sie dahinter die Toilette vermuten. Die liegt aber bei
der Treppe. Ein- und Ausgang durch die selbe Tür, weshalb ich hoffe, dass
es mal nie zu einer Panik kommt.
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