|
Festivals
Filmfestivals
sind wie Weihnachten. Traditionsgemäß findet jährlich eine Feier statt, also kommt die ganze
Familie zusammen. Damit nimmt das Unglück seinen Lauf: Keiner kann den anderen leiden, alle sind gestresst, die Verantwortlichen
drehen durch, Undank regiert, und dann bekommt man noch nicht mal das
dickste Geschenk, obwohl man's doch als einziger verdient hat.
Wenn's vorbei ist, sind alle glücklich. Jahre später darauf
angesprochen, wird man ganz sentimental und bedauert, dass es nicht mehr
so ist wie damals (siehe auch Loriot: "Früher war mehr
Lametta!").
|